Maria

Deutschland 2013/14 | Schulprogramm

1. Wann und wo warst du im Ausland? 

2013-2014 in Deutschland.

2. Wusstest du schon bei deiner Bewerbung, dass du bi-, trans- oder homosexuell bist? 

Ich wusste es schon, aber die Austauscherfahrung gab mir die Kraft, das zu akzeptieren.

3. War deine sexuelle Orientierung oder sexuelle Identität während deines Aufenthalts ein Thema für dich? 

Ja, war eigentlich eines der wichtigsten Themen für mich, besonders am Anfang des Austauschjahres, weil man zu viel Zeit für sich selber hat.

4. Falls du ein Coming-out hattest: Wie waren die Reaktionen deiner Umwelt (Gastfamilie, Freundeskreis, AFS-Leute, -Betreuende, Schule bzw. Projekt)? 

In Deutschland war alles einfacher, als ich es dachte. Sowohl mein Freundeskreis, AFS-Leute, Betreuende, Schule usw. als auch meiner Gastfamilie haben es ganz egal genommen, ich meine ganz normal, nicht als etwas, was man nicht sein sollte, sondern als etwas, das kein Problem ist, etwas das einfach natürlich ist. Das hat mich sehr froh gemacht.

5. Wie hat dein Umfeld in deinem Heimatland reagiert? 

In Kolumbien habe ich mein Coming-Out nur mit meinem Freundeskreis gehabt und es war richtig gut. Leider bin ich noch nicht stark genug, um das meinen Eltern zu erzählen.

6. Was hat dir geholfen? Was hättest du dir gewünscht?

Ganz klar mein Austauschjahr, QueerTausch, meine Freunde aus Kolumbien und die anderen Austauschschüler, darunter einige, die durch die gleiche Situation gegangen sind. Ich glaube, es ist alles, wie es sein sollte. Ich hätte mir nicht anderes gewünscht, es kommt wie es kommt, und wie es kommt, kommt es gut.


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